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Tanzen bis in die morgen Stunden. In Deutschland und vielen anderen Ländern ist es immer noch üblich, dass das Hochzeitspaar den ersten Tanz wagt. Dies ist meistens der Wiener Walzer. Es ist eigentlich erstaunlich, wie viele Menschen, niemals eine Tanzschule von innen gesehen haben. Nicht um sonst, verirren sich immer mehr zukünftige Brautleute zu einem Tanzlehrer und erhoffen sich ein Wunder. Das Tanzbein schwingen ist ja gar nicht mal so schwer.
Man sollte es aber dennoch nicht, als persönliche Pflicht sehen. Kann oder will man nicht tanzen, muss man es auch nicht. Keiner zwingt einem dazu. Schon gar nicht, wenn es sich um die eigene Hochzeit handelt. Trotzdem sollte man den Gästen eine kleine Darbietung vorführen. Das kann auch ein lustiges, kurzes Theaterstück sein. Nur irgendwas sollte man auf jeden Fall tun. Weil die Leute, wollen das Paar in Action sein. Wer gut tanzen kann und mit Walzer nicht viel am Hut hat, kann es auch mit Dirty Dancing versuchen.
Warum nicht einfach „Time of my life“ aufs Parkett legen? Wenn am Ende die Braut durch die Gegend wirbelt, wird man garantiert viel Beifall ernten. Der Wiener Walzer ist und bleibt dennoch der Klassiker unter allen Hochzeitstänzen. Mal ehrlich. Schaden kann ein Gang in die Tanzschule ja sowieso nicht.
Irgendwann wird man sicher gemeinsam Silvester feiern. Irgendwo, wo man auch tanzen muss. Spätestens dort könnte man die neu erworbenen Kenntnisse brauchen.
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