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Sie gehören zu jeder romantischen Hochzeit dazu. Blumenkinder oder Mädchen, die den Schleier tragen. In der Regel nimmt man hier Kinder aus der eigenen Familie. Hat die Braut bereits Kinder, sollten es die eigenen sein. Wenn nicht, tun es auch die Nichten, Neffen und jüngeren Geschwister. Zwingen darf man Kinder auf keinen Fall dazu. Außerdem sollten diese mindestens fünf Jahre alt sein. Dann sind sie für die Aufgabe gerade im richtigen Alter.
Auch die Blumenmädchen tragen in der Regel ein weißes Kleid. Tipp: Dieses kann man auch gleich zur Erstkommunion tragen. Ist die Hochzeit gerade in diesem Jahr, kann man eine Menge Geld sparen. Blumenkinder betreten die Kirche oder das Amt vor der Braut. Sie bestreuen den Boden zum Beispiel mit Rosenblüten. Darauf schreitet die Braut zu ihrem zukünftigen Mann. Trägt die Braut eine Schleppe, wird dieser auch von Kindern getragen. In manchen Orten ist es Tradition, dass die Blumenkinder um Mitternacht die Braut zur Frau machen.
Das bedeutet, sie nehmen ihr vorsichtig den Schleier ab. Auch sonstige Teile im Haar werden an dieser Stelle entfernt. Blumenkinder begleiten das Paar freilich auch in der Hochzeitskutsche und zum Fotografen. So wirken Hochzeitsfotos noch viel romantischer und familiärer. Sind zu viele Kinder zur Auswahl, sollte man auf keinen Fall irgendwelche Versprechungen machen. Am besten ist, man erzählt es den anderen Kindern gar nicht, dass man Blumenkinder benötigt. Bei der Hochzeit selbst bekommen es die anderen Kinder in der Regel gar nicht mit. Jedoch schon, wenn man ihnen vorher verspricht, sie dürfen Blumen streuen und müssen dann die Cousine dabei beobachten.
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